- Marktplatz Borken, Handlungskonzept/ 05. Juni 2008
- Umgestaltung der Mühlenstraße sowie des Kirchplatzumfeldes/ 25. Juli 2005
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Borken verfolgt aufmerksam die Diskussionen i. S. „Neu-
und Umgestaltung der Borkener Innenstadt“.
Mit der Vorstellung/ Einbringung eigener Vorstellungen und Ideen versucht die FDP-Fraktion konstruktiv an der Erstellung einer Gesamtkonzeption mitzuarbeiten.
Aktuell regen wir an, die nachfolgend aufgeführten Nutzungsalternativen und Anregungen den Fachdienststellen der Verwaltung und dem „Club 94“ als Diskussionsbeiträge vorzustellen.
Diskussionsbeiträge
1. Parken auf dem
Marktplatz
1.1 Kurzzeitparkzone/ westlicher Marktplatzbereich
Die Bereitstellung von Parkflächen in Höhe des Fachgeschäftes „Dreier Moden“ hat sich bewährt (westlicher Marktplatzbereich).
In Höhe der Fach- Einzelhandelsgeschäfte „Bonita“ / „Reformhaus Arendt“ sind analog Parkflächen anzubieten ( nord-östlicher Marktplatzbereich). 1
Vorteile:
Ø keine Marktplatzüberquerung für motorisierte Fahrzeuge
Ø keine Beeinträchtigung der Fußgänger und schwacher Verkehrsteilnehmer
Ø keine Beeinträchtigung für den Aufstellungsort des Marktplatzzeltes
Ø keine Beeinträchtigungen der Parkmöglichkeiten an Veranstaltung- und
Markttagen pp.
Ø geringe Kosten
Ø könnte provisorisch umgehend umgesetzt werden/ Probephase
1.2 Kurzzeitparkzone/ südlicher Bereich
Bereitstellung von Parkflächen im Bereich „Cafe Becher“.
Vorteile:
Ø vorhandenes Flächenangebot
Ø keine Beeinträchtigung für den Aufstellungsort des Marktplatzzeltes
Ø keine Beeinträchtigungen der Parkmöglichkeiten an Veranstaltungs- und Markt-
tagen
Ø geringe Kosten
Ø könnte provisorisch umgehend umgesetzt werden/ Probephase
Nachteile:
Ø
Beeinträchtigung
der Fußgänger und schwacher Verkehrsteilnehmer
Ø
Beeinträchtigung
der Aufenthaltsqualität / Marktplatz
2. Befahrbarkeit des
Marktplatzes
2.1 Befahrbarkeit des gesamten Marktplatzes
Eine generelle Freigabe des Marktplatzes für motorisierte Fahrzeuge ist nicht zu ermöglichen.
(Erläuterungen hierzu im Schreiben der FDP Fraktion vom 05. Juni 2008, Seite 2)
2.2 Teilbefahrbarkeit des Marktplatzes
Optisch bietet sich eine Überquerungsmöglichkeit vom westlichen zum östlichen
Marktplatzbereich an.
Nachteile:
Ø
starke
Beeinträchtigung der Fußgänger und schwacher Verkehrsteilnehmer
Ø
sehr
häufig anlassbezogene Änderungen der Verkehrssituation, keine regel-
mäßige Nutzung (Veranstaltungen, Markttage, Stadtfeste)
Ø
Verlust
der Aufenthaltsqualität
Eine Teilbefahrbarkeit im westlichen Marktplatzbereich
Ø festgelegter Bereich
Ø festgelegte Zeiten
könnte angeboten werden. 2
3. „Runder Tisch“
Die FDP-Fraktion regte in Ihrem Schreiben vom 05. Juni 2008 die Einrichtung eines
„Runden Tisches“ an.
Unserem aktuellen Schreiben füge ich einen Bericht der WAZ vom 04. Juli 2008 bei,
der nach Auffassung der FDP-Fraktion in die Überlegungen mit einfließen sollte.
4. Parkflächenangebot
Als sehr hilfreich für die weiteren Diskussionen und Überlegungen in Sachen „Handlungskonzept“ betrachtet die FDP-Fraktion eine Auflistung aller Parkflächenangebote für Fahrzeuge.
Dabei sind die verschiedenen Fahrzeugarten, die Kapazität der Parkflächen und die
Entfernungen zum Stadtkern/ Marktplatz auszuweisen.
Nach wie vor für erforderlich hält die FDP-Fraktion auch die Einrichtung einer Parkroute.
(Schreiben der FDP-Fraktion vom 08. Januar 2005)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
gern stehe ich Ihnen für weitere Gespräche zu Verfügung.
Mit freundlichem Gruß
Günther Dirks
Anlagen:
Schreiben der FDP-Fraktion
1. Verkehrslenkung in Borken / 08. Januar 2005
2. Umgestaltung Mühlenstraße u. Kirchplatzumfeld / 25. Juli 2005
3. Situation Neutorviertel / 16. April 2008
4. Marktplatz Borken, Handlungskonzept / 05. Juni 2008
5. Bericht WAZ vom 07. Juli 2008
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