Eine zukünftige Nutzung des Markplatzes darf sich
jedoch nicht allein darauf beschränken, ob nun
auf dem Marktplatz Stellplätze für Kraftfahrzeuge
eingerichtet werden oder nicht.
Bauliche Veränderungen und/ oder Änderungen der
Nutzungsmöglichkeiten sollten immer auf das Hauptziel ausgerichtet sein:
„Wohlfühlen
in der Innenstadt“
Insofern kann und darf es keine „Insellösung“ für
die zukünftige Nutzung des Marktplatzes geben.
Im Kern geht es darum, die Innenstadt als
Mittelpunkt des städtischen Lebens, als Ort vielgestaltiger
Austauschbeziehungen, als alltäglicher Handels- und Lebensraum zu stärken.
Die FDP-Fraktion stellte in der Vergangenheit
mehrere Anträge und legte Konzepte vor, die sich mit Um- und
Neugestaltungsmaßnahmen in der Innenstadt befassten, u.a.:
Ø
Umgestaltung der Mühlenstraße sowie des Kirchplatzumfeldes
Antrag vom 25. Juli 2005
Erfreulicherweise beschäftigt sich
seit 2006 das Büro „Club L 94“ aus Köln mit dem Thema.
Die Borkener Zeitung berichtete aktuell über
die verschiedenen Aktivitäten.
Ø
Handlungskonzept „Mühlenstraße“
Bereitstellung
entsprechender Mittel für die Durchführung eines Ideenwettbewerbes und für
Planungen
Antrag der
FDP vom 06. Dezember 2005.
Ø
Konzept für den De-Wynen-Platz
Antrag der FDP 2005
Ø
Verkehrs- und Parkleitsystem für die Innenstadt
Konzept vom 09. Januar 2006
Die FDP regte die Einrichtung einer Parkroute unter Verzicht auf
elektronische Hinweise an.
Ziel:
„In Borken kann man gut parken! Hinfahren und sich wohl fühlen.“
Ø
Umgestaltung der Platzanlage „Johanniterstraße/ Walienstraße
Antrag der FDP vom 15. Februar 2005
Ø
Neutor-Viertel
Mit Datum 16. April 2008 legte die FDP-Fraktion ein
Konzept vor.
Innenstätte und Ortszentren bilden
das Rückgrat nachhaltiger Stadtentwicklung. Sie bieten den Menschen Chancen für
Beschäftigungen und Einkommen, Lebens-, Wohn- und Umweltqualität.
Alle, die einen Innenstadtbereich nutzen, möchten
eine gewisse Ruhe/Flächen mit Aufenthaltsqualität, ein sauberes Umfeld/ saubere
Luft und natürlich Parkflächen für ihre
Fahrzeuge.
Es gilt also, verschiedene Interessen und Ansprüche
zu bewerten und ein kompromissfähiges Gesamtkonzept zu erstellen.
Wenn nun auch das Thema Parken auf dem Marktplatz
aktuell die Borkener Bewohnerinnen und Bewohner sehr stark beschäftigt,
Leserbriefe in der Borkener Zeitung, muss es das Ziel der Borkener Verwaltung
und Politik sein, ein nachhaltiges
Gesamtkonzept zu erstellen und umzusetzen.
Natürlich gehen wir davon aus, dass je nach
Priorität mit der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zeitnah begonnen wird.
Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, ob zum Thema
„Handlungskonzept Innenstadt“ ein Runder Tisch eingerichtet werden kann.
Mit dem Club 94 ist die Idee zum Bau des Stadtglacis
entstanden.
Zur Zeit erarbeitet dar Club 94 einen Maßnahmenvorschlag, der sich mit der
Gestaltung des Marktplatzes beschäftigt.
Ø
Wurde der Club 94 mit der
Konzepterstellung beauftragt?
Ø
Wenn ja, wer erteilte den Auftrag
und erfolgten bereits finanzielle Leistungen oder wurde diese zugesagt?
Ø
Welche Leistungen werden von den
Fachdienststellen der eigenen Verwaltung erbracht?
Wir wünschen uns in dieser Sache mehr Transparenz
und Beteiligungsmöglichkeiten.
Mit freundlichem Gruß
Günther Dirks