Grünes Licht für weitere Fußgängerampel und Radweg an der Otto-Hahn Straße

Gemen - (pet). "Danke, das war überfällig." Zufrieden registrierte Ortsvorsteherin Ursula Zurhausen in der jüngsten Bau- und Planungsausschusssitzung, dass am Gemener Nadelör Ahauser Straße/Coesfelder Straße ein weiterer Fußgängerüberweg eingerichtet werden soll.

In diesem Jahr will der Landesbetrieb Straßenbau die Fahrbahn im Kreuzungsbereich erneuern und die Ampelschaltung überprüfen. Damit nicht genug: In Höhe der evangelischen Kirche wird es eine Fußgängerampel geben, wie sie viele Gemener gewünscht hatten und von der FDP beantragt worden war. Der Antrag war vor drei Monaten noch knapp gescheitert (die BZ berichtete). Jetzt soll"s aber klappen. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Radfahrerfurt im Einmündungsbereich der Coesfelder Straße an die bestehende Fußgängerfurt zu legen. Die bisherige Geradeausfahrt aus Richtung Borken werde mit Hilfe einer Kette unterbunden, was die Häufigkeit von Unfällen mit Radfahrern verringern soll.

>>>grosses BildKeine abgemachte Sache ist hingegen, die Beschilderung in Gemen zu ändern, wonach der Schwerlastverkehr aus Richtung Norden nicht mehr durch den Ort zu den Gewerbegebieten an der Landwehr fahren soll, sondern auf der B 70 und B 67n ganz um Borken geleitet werden soll. Das sei ein "zu großer Umweg" und stelle "keine praktikable Alternative" dar, lautete dazu die Einschätzung der Verwaltung im Ausschuss. Kompromissvorschlag des Ausschussvorsitzenden Peter Flinks (CDU): Die Stadt solle noch mal Kontakt mit dem Landesbetrieb aufnehmen, um auszuloten, was machbar ist.

In der "Mache" sind Pläne, die Ahauser Straße zwischen dem Hotel Demming und dem Gemener Ortsausgang umzugestalten. Entsprechende Entwürfe will die Verwaltung in der nächsten Ausschusssitzung vorstellen.

Der Verkehrssicherheit dienen soll schließlich eine Änderung auf der Otto-Hahn-Straße: An beiden Seiten soll ein jeweils 1,50 Meter breiter, rotmarkierter Schutzstreifen für Radfahrer angelegt werden. Für den Kfz-Verkehr blieben dann noch 4,50 Meter. Das Vorhaben sei bereits mit der Kreispolizeibehörde abgestimmt worden, so die Verwaltung.

Mittwoch, 08. März 2006  |  Quelle: Borkener Zeitung (Borken)